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Hundeerziehung
Die Hundeerziehung besteht nicht nur in der Ausbildung, sondern auch darin, unerwünschte Verhaltensweisen dauerhaft zu unterbinden. Da der Erfolg von Strafe zweifelhaft ist und Strafe ohnehin mit anschließendem positivem Verhalten gekoppelt sein sollte, muß man zum Abgewöhnen von solchem Verhalten andere Schritte unternehmen.
Im allgemeinen setzt sich unerwünschtes Verhalten aus drei Teilen zusammen: einem angeborenen, einem in der sensiblen Phase (5. Bis 12. Woche) gelernten und einem später gelernten. Zum Beispiel ist ein starker Jagdtrieb zu einem großen Teil angeboren, zum Teil aber auch gelernt, evtl. durch Erfolg , zum Beispiel wenn der Hund tatsächlich mal einen Hasen erwischt hat.
Den angeborenen Teil kann man nur "zügeln", nie vollständig abtrainieren. Das Abtrainieren des früh gelernten Anteils des unerwünschten Verhaltens ist langwierig, das Abtrainieren des spät gelernten Teils jedoch relativ einfach.